Ich entwickle Enterprise-KI in Zürich. Ich mache komplexe Technologie nutzbar — und schreibe darüber, wie KI die Softwareentwicklung verändert.
Ich bin in Zürich aufgewachsen und bastle an Computern, seit ich denken kann. Was als Modding für Lieblingsspiele begann, wurde zum Informatik-Studium an der Universität Zürich, wo ich sieben Jahre verbrachte — zuerst einen Bachelor in Software Systems, dann einen Master mit Spezialisierung in Artificial Intelligence. In meiner Bachelorarbeit entwickelte ich einen universellen Range-Join-Algorithmus für PostgreSQL, der mit dem UZH-Semesterpreis ausgezeichnet wurde. Im Master tauchte ich in Zeitreihen-Datenbanken und die Kronecker-Zerlegung ein — eine ungewöhnliche Schnittstelle aus linearer Algebra und Datenkompression, die mich wirklich fasziniert hat.
Neben dem Studium habe ich immer gearbeitet. Mein erster richtiger Softwarejob war bei swissbiomechanics, einem ETH-Spin-off, wo ich eigenständig eine Java-Anwendung zur Nachverfolgung biomedizinischer Analysen und zur automatischen Erstellung klinischer Berichte entwickelte. Das warf mich mit 22 direkt ins kalte Wasser — Stakeholder-Kommunikation und eigenverantwortliche Projektleitung. Danach wechselte ich zu PolygonSoftware, einem Startup von UZH-Absolventen, wo ich drei Jahre lang Full-Stack-Entwicklung leitete und in Computer Vision und Machine Learning eintauchte. Ich entwarf Architekturen, betreute Dev-Teams und kommunizierte direkt mit Kunden — typische Startup-Arbeit, bei der man von allem etwas macht und schnell lernt.
Nach dem Master trat ich bei Ergon Informatik ein, einem der renommiertesten Softwarehäuser Zürichs, und arbeitete an einem Zeiterfassungs- und Personalplanungssystem für den Detailhandel. Dort verfeinerte ich mein Können in Enterprise Java und Kotlin, übernahm den gesamten Delivery-Zyklus von der Anforderungsanalyse bis zum Support und entdeckte, dass mir Mentoring besonders liegt — ob beim Onboarding neuer Teammitglieder oder beim Organisieren von IT-Workshops für Schüler.
Heute bin ich Professional AI Engineer bei bbv Software Services in Zürich und arbeite am bbv AI Hub — einer Schweizer, modell-agnostischen Enterprise-KI-Plattform, die bald Open Source wird. Mein Alltag dreht sich um RAG-Pipelines, agentische Workflows und LLM-Integrationen in Unternehmenssystemen. Das liegt genau an der Schnittstelle meiner Interessen: echte Engineering-Probleme, modernste KI und die Herausforderung, komplexe Technologie nutzbar und vertrauenswürdig zu machen für Organisationen, die sich keine Fehler leisten können.
Ich spreche und schreibe auch über KI-gestützte Softwareentwicklung — wie KI die Art verändert, wie wir Software bauen, nicht nur die Software selbst. Ich habe Vorträge am FHNW Alumni Event und in bbv-Webinaren gehalten, über praktische Methoden zur Integration von KI in den Entwicklungszyklus, von der Anforderungsanalyse bis zum Testing.
Mein technisches Toolkit umfasst Python, TypeScript und Java/Kotlin, mit viel Erfahrung in Agent Orchestration, RAG und dem Model Context Protocol. Ich spreche fliessend Deutsch, Englisch und Französisch. Und wenn ich nicht code — heisser Tee, kaltes Bier, gutes Essen, dicke Bücher, alte Musik und lange Brettspielabende.
Arbeit am bbv AI Hub, einer Schweizer Enterprise-KI-Plattform. Entwicklung von RAG-Pipelines, agentischen Workflows und Integrationen über verschiedene LLMs und Unternehmenssysteme hinweg. Die Plattform ist modell-agnostisch, läuft auf Schweizer Cloud-Infrastruktur und wird Open Source.
Entwicklung eines Zeiterfassungs- und Personalplanungssystems für den Detailhandel. End-to-End-Softwarelieferung von der Anforderungsanalyse und Prototyping bis zum Second-/Third-Level-Support. Mentoring neuer Teammitglieder und Jugendförderung durch IT-Workshops für Schüler.
Leitung der Full-Stack-Entwicklung von Webanwendungen sowie Computer-Vision- und Machine-Learning-Projekten bei einem von UZH-Absolventen gegründeten Startup. Entwurf von Softwarearchitekturen, Betreuung von Dev-Teams und direkte Schnittstelle zu Product Owners und Kunden. Ausgezeichnet für herausragende Qualität, Zuverlässigkeit und Eigeninitiative.
Leitung eines eigenständigen Softwareprojekts für dieses ETH-Spin-off: Entwicklung einer Java-Anwendung zur Nachverfolgung biomedizinischer Analysen und automatischen Erstellung klinischer Berichte. Stakeholder-Kommunikation, Anforderungsanalyse und Koordination mit anderen Entwicklern.
bbv-Webinar über praktische Methoden, Tools und bewährte Strategien zur Integration von KI in den Software-Entwicklungszyklus — von der Anforderungsanalyse über die Code-Entwicklung bis zum Testing.
Vortrag am FHNW Data Science & Data Engineering Alumni Event über die Integration von KI in den Software-Entwicklungszyklus — von der Enterprise-KI-Strategie und dem bbv AI Hub bis hin zur Arbeit mit Coding Agents und dem «Development Funnel» für kontextgesteuerte KI-Workflows.
Schweizer, modell-agnostische Enterprise-KI-Plattform — bald Open Source. Gelistet auf Siemens Xcelerator, zertifiziert als Swiss Made Software.
Melden Sie sich gerne — ich freue mich auf den Austausch.